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10. LLID Bio Beeren Müsli
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Hersteller
Abnehmen mit EPD
EPD Informationen für Neueinsteiger:
- Starten Sie mit dem gesunden Abnehmen an einem Wochenende. Somit hat Ihr Körper zwei Tage Zeit, sich ohne Stress an die Umstellung zu gewöhnen.
- Essen Sie wirklich nur EPD®-Produkte und nichts anderes (Sie sparen sich so das Einkaufen und Kochen).
- Essen Sie alle 45 bis 60 Minuten 1 Portion eines EPD®- Produktes.
- Das Starpaket enthält alles was Sie benötigen.
- Trinken Sie täglich (inkl. Shakes und Suppen) 4 Liter Wasser.
- Ihrem Gewichtsverlust steht nun nichts mehr im Wege.
1.Was enthalten die EPD®-Produkte?
Es werden ausschließlich natürliche Produkte aus kontrolliertem Anbau verwendet. In einigen Produkten ist der Süßstoff Aspartam vorhanden.
2. Wieviel kann ich Abnehmen?
Wer das EPD®-Programm 7-10 Tage anwendet, kann zwischen 3-5 kg abnehmen. Bei längerer Anwendung dementsprechend mehr.
3. Wann soll ich mit dem epd®-ernährungsprogrammdreiphasen beginnen?
Starten Sie mit dem gesunden Abnehmen wenn möglich am Wochenende, oder wenn Sie zwei Tage frei haben.
4. Ich habe trotz der stündlichen Mahlzeiten Hunger.
Verkürzen Sie die Mahlzeitenabstände auf 45 Minuten und/ oder nehmen Sie eine doppelte Mahlzeit ein.
5. Ich habe keine Zeit stündlich etwas zu essen.
Auch wer tagsüber unterwegs ist, oder Schicht arbeitet, kann mit EPD abnehmen. Die Kekse und Riegel sind sehr gut für unterwegs geeignet. Bereiten Sie Ihre Shakes oder Suppen schon am Abend vorher vor.
6. Muss ich wirklich soviel Flüssigkeit zu mir nehmen?
Ja, das ist wichtig für die Entgiftung.
7. Mein Urin verfärbt sich, ist das normal?
Ja. Aufgrund der Entgiftung kann sich der Urin farblich verändern. Empfinden Sie Schmerzen beim Wasserlassen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Beratungsstelle auf.
8. Darf ich zwischendurch einen Kaffee trinken?
Ja, trinken Sie den Kaffee ohne Zucker evtl. mit wenig Milch. Süßstoff ist erlaubt.
9. Ich kann schlecht einschlafen, woran liegt das?
Nehmen Sie das HCK®-Ortovimin oder Ihre persönliche HCK®-Mikronährstoffmischung bitte vor 18:00 Uhr ein. Sie spüren die Vitalität, freuen Sie sich.
Ernährungs-Programm-Dreiphasen
Was heißt EPD®
Dieses moderne und wissenschaftlich abgesicherte EPD®-Ernährungsprogramm beruht auf einem Drei-Phasen-Plan mit dem Ziel, interessierte Personen zu einer möglichst optimalen und – was außerordentlich wichtig ist – den persönlichen Bedürfnissen des Einzelnen angepassten Ernährung zu führen. Auf den erhobenen Zeigefinger, auf Diätpläne und Grammwaage wird bewusst verzichtet und wir beschränken uns auf das Notwendige um gesund Abzunehmen.
( EPD ist die Abkürzung für: Ernährungs- Programm-Dreiphasen)
Phase 1 –
Die Motivation
Nur wer sein Ziel kennt, ist in der Lage, die richtigen Mittel und Wege zur Erreichung seines Zieles auszuwählen.
„In einem gesunden – im Gleichgewicht befindlichen – Körper wohnt ein gesunder Geist!“ und bekanntlich eben nicht umgekehrt. Die Frage: „ Warum will ( oder soll) ich mich möglichst gesund verhalten“ ist genauso wichtig, wie die zwingend darauf nachfolgende Frage: „Was muss ich notwendigerweise tun, um dieses Ziel zu erreichten? Wie kann ich gesund Abnehmen?“. Daraus leitet sich der individuelle Weg oder die eigene Strategie ab.
Phase 2 –
Das Ernährungsprogramm
Die immer wieder propagierte Mischkostdiät mit viel Obst und Salat oder auch einseitige Fastenkuren, halten wir für gesundheitlich bedenklich. Zwar sind kurzfristige Erfolge vor allem im Bereich der Gewichtsabnahme möglich, doch schon bald zeigen sich in der Regel die alten Probleme wieder. Der Kreislauf des „Jo-Jo-Effekts“ beginnt.
Um mittel- und langfristige Erfolge zu haben, sind einstiegsweise exakt auf die Stoffwechselabläufe abgestimmte Kostformen unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg. Eine Ernähungstherapie soll die Stoffwechselvorgänge optimieren und nicht einfach nur bremsen und verlangsamen.
Der sich heutzutage oftmals in einem permanenten Stresszustand befindliche Organismus soll sich entspannen, regenerieren und erholen können. Die durch den Depotfettabbau zwangsläufig bedingte Freigabe von Giftstoffen muss beachtet und abgefangen werden. Es dürfen keine Zell- und Gewebeschäden entstehen.
Die Phase 2 des EPD®-Ernährungsprogrammes erfüllt diese Voraussetzungen vollumfänglich.
Das Ernährungsprogramm mit seinen speziellen Diätprodukten (auch reversive Diät) kann und soll durch weitere Anwendungen ( Bewegung, Massagen, Sauerstoff, Tepidarium usw.) unterstützt werden.
Mit diesem Programm wird Ihr Körper tierfgreifend entgiftet und optimal vitalisiert.
Phase 3 – Die Stabilisation
Der in Phase 2 erreichte Zustand soll stabilisiert werden. Die Ernährung wird an den effektiven Bedarf angepasst, Nähr- und Regelstofflücken sollen geschlossen werden. Dabei sind etwaige vorhandene Risikofaktoren, persönliche Gewohnheiten und Vorlieben, sowie das Umfeld in die individuelle Strategie miteinzubeziehen.
Was heißt EPD®
„... eine karge gesunde Ernährung und Leibesübung und Bewegung sind das Geheimnis eines langen Lebens.“ (Hippokrates, um 460-377 v. Chr.)
Wie vor über zweitausend Jahren gilt auch heute noch:
Erhöhtes Körpergewicht – in steigendem Maße bis hin zur Fettsucht – führt zu Störungen im Stoffwechsel. Eine Senkung des Körpergewichts,durch eine gesunde Diät, vermag viele der sogenannten „Risikofaktoren“ entweder ganz zu beseitigen oder mindestens ihre Wirkung erheblich zu verringern.
Zur Gewichtsreduktion werden heute eine Unmenge verschiedenartiger Methoden, Produkte und Mittel angeboten. Darunter gibt es wirksame und unwirksame, harmlose und gefährliche, ausgewogene und einseitige Diäten und Kuren. Aber alle haben etwas gemeinsam: Wer wirksam abnehmen will, muss zwangsläufig seine Kalorienzufuhr soweit reduzieren, dass der Körper gezwungen ist, vom „überflüssigen“ Fett zu leben.
Aus diesem Grund muss ein optimales Ernährungs- und Stoffwechselprogramm folgende Anforderungen erfüllen:
Eine stark reduzierte Kalorienzufuhr soll den Körper zwingen, sein Fett und darin eingelagerte Giftstoffe abzubauen.
Während dieser Zeit soll kein Hungergefühl auftreten, damit die Therapie nicht vorzeitig abgebrochen wird.
Während der Phase 2 muss man voll leistungsfähig bleiben, und es dürfen auf keinen Fall gesundheitliche Schäden eintreten. Die Ernährung muss dem Stoffwechsel absolut angepasst, also „stoffwechselgerecht“ sein. Deshalb: Keine einseitige Diät, keine Radikalkuren und keine medikamentösen Appetithemmer, sondern perfekt ausgewogene und abgestimmte Diätprodukte für ein gesundes und nachhaltiges Abnehmen.
Dem Körper müssen alle „essentiellen“ Nähr- und Regelstoffe zugeführt werden, wobei der erhöhte Bedarf an Antioxydantien während der Entgiftung berücksichtigt werden muss.
Durch die Phase 2 soll vor allem der/die übergewichtige Patient/-in vom antrainierten übermäßigen Hunger befreit werden. Das kann nur durch die Normalisierung der überaktiven Bauchspeicheldrüse (Hyperinsulinismus) bewirkt werden.
Im Vordergrund der Therapie muss stehen: - Entgiftung und Regeneration des Körpers – Stärkung des Immunsystems und der Vitalität – rascher Abbau von Depotfett – Optimierung des Hormonsystems (z.B. bei Diabetes) – Senkung erhöhter Cholesterin-und Homocysteinwerte – Senkungen erhöhter Blutdruckwerte etc.
Die Therapie soll unkompliziert und auch unterwegs oder während der Berufsarbeit durchführbar sein.
Die Mahlzeiten bzw Diätprodukte sollen durch zusätzliches Würzen oder Süßen dem individuellen Geschmack anpassbar sein.
Diese Forderungen werden vom EPD®-Ernährungs- und Stoffwechselprogramm voll erfüllt.
Die verwendeten Produkte aus dem EPD-Ernährungsprogramm sind das Ergebnis einer über 30-jährigen Entwicklung. Mehr als 200.000 Personen haben mit Erfolg diese Behandlung durchgeführt und ihre Stoffwechselprobleme beseitigt. Sie kann beliebig lange eingehalten werden, und jedes Körpergewicht kann damit „normalisiert“ werden.
Auch bei Berufen, die ein „Untergewicht“ (Beispiel Balletttänzer) erfordern, ist die Methode mit Erfolg durchzuführen.
Das EPD-Ernährungsprogramm ist eine natürliche Methode gesund abzunehmen, die von der menschlichen Ernährungsgeschichte abgeleitet ist. Wie der Mensch Millionen Jahre lang gelebt hat, die Ernährungsform, an die sein Stoffwechsel sich in Millionen Jahren angepasst hat, das ist das Grundmuster der Therapie. Das ist kein romantisierendes „Zurück-zur-Natur“, sondern eine höchst realistische Einsicht. Erst seit höchstens 10.000 Jahren (das sind nur 300 Generationen!) hat sich die menschliche Ernährung entscheidend geändert: Ackerbau und Viehzucht wurden erfunden. Unser Millionen Jahre altes Stoffwechselsystem aber ist in dieser kurzen Zeit das gleiche geblieben. Weil jedoch Adam und Eva noch in uns sind, hat die moderne Ernährung zahlreiche Stoffwechselbelastungen – und damit Stoffwechselkrankheiten (= Stoffwechselentgleisungen) herbeigeführt.
Über die Notwendigkeit, Fett speichern zu können
Die Wiege der Menschheit ist das tropische Afrika, wo ohne Jahreszeiten immerwährend Blüten und Früchte gedeihen. Der Mensch hatte also immer etwas zu essen. Aus diesem „Schlaraffenland“ ist der Frühmensch vor Millionen Jahren nach Norden abgewandert. Je weiter er nach Norden kam, umso abhängiger wurde er von den Jahreszeiten. Er musste sich dem wechselnden, kühleren Klima anpassen. Das betraf nicht nur die Art seiner Bekleidung oder die Notwendigkeit, zumindest für den Winter einen schützenden Platz zu finden, sondern vor allem wurden auch seine Ernährungsmöglichkeiten betroffen. Er hatte jetzt im Lauf des Jahres „fette Zeiten“ im Sommer und Herbst, und hatte „magere Zeiten“ im Winter und Frühjahr, von Missjahren ganz zu schweigen.
Somit wurde der menschliche Körper für die Wanderung nach Norden gezwungen, etwas ganz Neues zu lernen: Die Fähigkeit, bei reichlichem Nahrungsangebot einen Energievorrat für Notzeiten anzulegen. Der Mensch musste jetzt sozusagen in seinem Körper das konservieren, was er nicht mehr wie im tropischen Klima ständig und überall in seiner Umgebung fand. Das, was wir heute in Kühltruhen, Konservendosen oder auf andere Weise konserviert als Nahrungsmittel ständig zur Verfügung haben. Mensch und Tier können Eiweiß überhaupt nicht speichern, Zucker nur in geringem Maß, Fett aber in beliebiger Menge. So lernte der menschliche Körper, energiereiche Fettvorräte anzulegen.
Wie leben wir heute
Mit der durch Jahrmillionen erblich verankerten und ursprünglich überlebensnotwendigen Körpereigenschaft Fett zu speichern, ist der Mensch in die moderne Sozial- und Industriegesellschaft und ihre Ernährungsgewohnheiten geradezu hineingefallen. Statt unmittelbar für seine Nahrung zu arbeiten, arbeitet er nun mit Kopf und Hand für Geld.
Die fortschreitende Industrialisierung, neue naturwissenschaftliche Methoden des Landbaus, verbesserte Konservierungs- und Lagermöglichkeiten, sowie die weltweiten Importmöglichkeiten und die durchorganisierten Transportwege ersparen uns heute in den Industriestaaten Mangel- und damit Hungerzeiten. Wir leben tatsächlich in einem ununterbrochenen Nahrungsüberangebot. Und da der Mensch keine in seiner Entwicklung erlernte „Essbremse“ besitzt ( Psychologen nennen das „fehlerhaftes Essverhalten“), wird er im Nahrungsüberfluss zu dick. Natürlich behält der Körper dann meist sein Übergewicht, weil die mageren Zeiten fehlen, in denen er früher das Fett wieder abbaute. Der Mensch muss abnehmen um nicht gesundheitlich zu erkranken.
Hinzu kommt die praktisch vollkommen veränderten Ernährungsgewohnheiten. Als jüngstes Beispiel sei der Zucker genannt. Vor etwa 150 Jahren lernte man, aus der Zuckerrübe reinen Zucker zu gewinnen, der billig und für jedermann erschwinglich war. Nirgendwo in der Natur kommt Zucker in der fast chemisch reinen, vitamin- und mineralsalzfreien Form, und in so konzentrierten Mengen vor, wie wir ihn heute täglich unbedacht und unbesorgt konsumieren.
Auch die hohen Zuckergehalte der Traube, der Zuckerrübe und vieler Obstsorten, sowie aller Getreidearten als Stärke-Zuckerträger sind die Ergebnisse langjähriger Züchtungen. Auf die Verarbeitung solcher Kohlenhydratkonzentrationen kann unser Stoffwechsel nicht „gefasst“ sein. Er muss früher oder später entgleisen.
Desgleichen ist der hohe Verzehr von tierischem Eiweiß, besonders von Fleisch aus der Tierhaltung mit seinem hohen Fettanteil ( wildlebende Tiere sind nur bei Winterbeginn fett), ein gefährlicher „Dickmacher“.
Dasselbe gilt für unsere industrielle Aufbereitung der Nahrung. Die Nährstoffe liegen bei allen Teilen einer Pflanze, als Vorratsstoffe in die Zellen eingeschlossen wie in winzigen Nahrungsdepots. Die Aufnahme der Nährstoffe aus dem Darm ins Blut dauert bei unverarbeiteten Pflanzenteilen wesentlich länger als bei den industriell aufbereiteten, ballaststoffarmen Produkten.
Diese modernen Nahrungsmittel werden durch die Aufbereitung energiereicher und leichter verdaulich; aber das ist keineswegs von Vorteil. Oder anders ausgedrückt, unsere Nahrung wird von Jahr zu Jahr nährwertdichter.
Die Inhaltstoffe der Zelle, schon aus der Zelle herausgelöst, werden dadurch sehr schnell vom Darm ins Blut abgegeben. Die Stoffwechselarbeit ist jetzt auf kürzeste Zeit zusammengedrängt und damit ist der gesamte Stoffwechsel erheblich überfordert. Alle Ernährungswissenschaftler sind sich darin einig, dass außer dem Kalorienüberschuss und der Ballaststoffarmut ein besonderes Problem der modernen Ernährung in der Geschwindigkeit liegt, mit der die Nährstoffe, besonders aber der Zucker, vom Blut aufgenommen werden.
Hinzu kommen moderne Trinkgewohnheiten, die sich von denen des Frühmenschen radikal unterscheiden. Getränke waren für ihn kalorisch belanglos, man trank Wasser. Vielleicht wurden auch der Flüssigkeitsbedarf aus dem Saft von Früchten oder wasserhaltigen Blättern gedeckt. In den folgenden Jahrmillionen und während der geschichtlichen Jahrhunderte konnte nur der Wohlhabende sich an fetter Milch, an Bier, Wein oder Branntwein dick trinken.
Erst in der letzten Hälfte unseres Jahrhunderts haben die Getränke einen wesentlichen Einfluss auf das Körpergewicht gewonnen. Sie sind in der Mehrzahl hochkalorisch geworden ( gesüßte Limonaden usw.) oder werden kalorisch mit Zucker und Sahne aufgebessert ( Kaffee, Tee usw).
In Europa werden z. Zt. pro Kopf und Jahr etwa 650 Liter käuflicher Getränke konsumiert. Davon entfallen rund 100 Liter auf Milch. Man kann annehmen, dass mindestens zwei Drittel der verbleibenden 550 Liter als Kaffee, Saft, Limonaden, Wein und Bier getrunken werden. Der kalorische Durchschnittswert dieser Getränke beträgt bei vorsichtiger Rechnung je Liter 400 bis 500 kcal. Das bedeutet pro Kopf, also vom Säugling bis zum Greis, im Durchschnitt täglich 400 bis 500 zusätzliche Getränkekalorien!
Viele dieser Ernährungsfehler haben ihre Ursache in der verbreiteten Unkenntnis körperlicher Vorgänge. Sie werden verstärkt durch die Bewegungsarmut des heutigen Menschen. Bis zur Steinzeit mussten unsere Vorfahren für den täglichen Nahrungs- und Wasserbedarf 25 bis 50 km am Tag sammelnd und jagend zurücklegen.
Die Bewegungsarmut des modernen Menschen spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen; gesundes Abnehmen wird immer wichtiger!
Zusammenfassend können wir festhalten, dass unsere modernen Ernährungsgewohnheiten geprägt sind durch:
· das ununterbrochene Überangebot an Nahrungsmitteln, besonders an fettbeladenem tierischen Eiweiß,
· den stark angewachsenen Konsum von chemisch fast reinem Zucker,
· das fast völlige Fehlen von Ballast- und Faserstoffen in den industriell aufbereiteten Nahrungsmitteln und ihrer Nährstoffdichte,
· das Trinken von hochkalorischen oder kalorisch angereicherten Flüssigkeiten,
· und dem zunehmend gesteigerten Anteil an Schadstoffen ( Umweltverschmutzung, Schwermetalle, Spritzmittel usw.) in unseren Lebensmitteln.
Neben dem Problem des Bewegungsmangels führen diese Faktoren zwangsläufig zu einer unausgeglichenen Nährstoffbilanz und damit zu Stoffwechselerkrankungen. Denn der menschliche Körper mit seiner Jahrmillionen alten Entwicklungsgeschichte ist auf diese plötzliche und einschneidende Veränderung in der Ernährung nicht vorbereitet.
Das EPD® - Ernährungsprogramm
In den vergangenen Kapiteln sahen wir, wie der hohe Körperfettanteil aus dem Widerspruch zwischen erblicher Veranlagung und der historisch gewordenen Lebens- und Wirtschaftsform entstanden ist. Er wird mit seinen krankmachenden Begleiterscheinungen zum Hauptproblem unserer derzeitigen Ernährungs- und Gesundheitssituation.
Das metabolische Syndrom und Zivilisationserkrankung
... und eine Reihe weiterer Stoffwechselstörungen bis hin zu unerklärlicher Müdigkeit, Leistungsabfall, Erschöpfungszustände, ja sogar Gelenk-, Rücken- und Skelettprobleme sind Ausdruck eines körperlichen Ungleichgewischtes. Schönheit, Gesundheit und Vitalität fangen immer in der Körperzelle an. Wir haben rund 70 Billionen davon. Und die wiederum benötigen Tag für Tag, über unsere Ernährung zugeführt, ca. 70 bis 80 unterschiedliche Nährstoffe.
Durch einseitige Ernährung, durch vermehrte Aufnahme von Schadstoffe in Luft, Wasser und Nahrungsmittel, aber auch durch Krankheiten und Stress-Situationen, kann ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel entstehen ( von den einen Nährstoffen haben wir zuviel, z.B. Fett, Zucker, Salz und von den anderen zuwenig, z.B. Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe). Die Nährstoffe, welche in der Folge zur Entgiftung unseres Körpers verbraucht werden, fehlen prompt an anderer Stelle. Langsam, oftmals über Jahre, schleichen sich Stoffwechselstörungen ein. Der Mensch altert vorzeitig und erkrankt. Der Mediziner spricht vom „Metabolischen Syndrom“ als größtem Gesundheitsproblem unserer Zeit. Es gibt also gute Gründe, rasch sein Gleichgewicht zu finden und es möglichst zu halten.
Auf Grund dieser Erkenntnis wurde die Methode des EPD®-Ernährungsprogramms entwickelt, die als natürliche Methode den Körperfettanteil ohne quälenden Hunger beseitigen kann. Wer einen hohen Körperfettanteil hat, sollte es mit dieser gezielten Stoffwechseltherapie senken, ehe er versucht, durch Nahrungsbeschränkung abzunehmen. Es ist leichter und nachweislich gesünder, nach den Regeln des EPD®-Ernährungsprogramms zu leben, als eine verringerte Normalkost zu essen. Dies sei besonders den Gegnern der raschen („radikalen“) Fettreduktion eindringlich gesagt: Mit einer Kalorienbeschränkung (den berühmten 800 bis 1000 Kalorien) durch eine vernüftige gemischte Kost mit viel Salat und Gemüse erfordert eine Fettreduktion um 10 bis 15 kg bereits ein halbes Jahr. Wie viele Feste, Feiertage, Geburtstage und sonstige Gelegenheiten werden aber in dieser Zeit liegen, an denen man sich verpflichtet fühlt, zuzugreifen, um Gastgeber und Freunde nicht zu kränken!
Diese immer wieder propagierte „vernünftige gemischte Kost“, also eine lediglich kalorienreduzierte Ernährung, halten wir nur für sinnvoll, wenn geringes Übergewicht vorliegt. Oder wenn das Depotfettproblem im wesentlichen beseitigt und damit die Bauchspeicheldrüse inaktiviert ist. Im übrigen ist das Problem der beschleunigten Aufnahme nährwertdichter Nahrungsmittel, auch wenn wir nur die Hälfte davon essen, nicht gelöst.
Ebenso muss bei Mischkostdiäten unter ca. 1600 kcal mit einer wesentlichen Unterversorgung an essentiellen Nährstoffen ( Vitamine, Mineralstoffe, Fettsäuren, Aminosäuren, Ballaststoffen usw.) gerechnet werden.
Die Verdauungssäfte werden von den Speicheldrüsen abgesondert. Die Größte, die Bauschspeicheldrüse, hat zwei Funktionen: Zum einen gibt sie Verdauungssaft in den Dünndarm und zum anderen das Hormon Insulin ins Blut ab. Sie wird bei jedem Zuvielessen überbeansprucht, bei ständigem Zuvielessen wird sie überaktiv. Das geschieht bei fast jedem. Wenn man sich nun plötzlich entschließt, weniger zu essen, so kommt eine geringere Zuckermenge ins Blut, aber die hochaktive Bauchspeicheldrüse gibt zuviel Insulin ab. Es „verzehrt“ den gesamten Blutzucker, es kommt zur „Unterzuckerung“, zu Heißhunger, Schwächegefühlen und Kreislaufstörungen. All das kann besonders für den Autorfahrer gefährlich sein, und diese Folgen des plötzlich Wenigeressens sind der Grund für manchen verfrühten Diätabbruch.
Nach jeder Diät wieder die alten Probleme – „Jo-Jo-Effekt“
Es ist nicht erst seit heute tausendfach bewiesen, dass durch Fasten oder eine Ernährungseinschränkung (Diät) gesundheitliche Vorteile erzielt werde können. Ebenfalls tausendfach bewiesen ist, dass nach dem Absetzten der Diät die alten Probleme oft schneller wieder da sind als ursprünglich angenommen. Dies jedenfalls ist die „schmerzliche“ Erfahrung vieler Rat- und Hilfesuchender und macht die Behandlung ernährungsabhängiger Krankheiten so schwierig. Schuld daran ist der sogenannte „Jo-Jo-Effekt“, ein allgemein unterschätztes Zusammenspiel von im Laufe der Evolution entstanden körperlichen „Bedürfnissen“ und Verhaltensmustern. Nur ausgeklügelte Ernährungsprogramme vermögen diesen Kreislauf zu durchbrechen, um mittel- und langfristige Erfolge zu erzielen.
DER JO-JO EFFEKT
· Diät und/oder „kontrolliertes Essverhalten“ , daraus folgt
· Körper schaltet auf Sparflamme, man denkt nur noch ans Essen, daraus folgt
· Abbruch der Diät mangels Erfolg. Schlechte Gewichtsreduktion, schwindende Motivation, daraus folgt
· Übergang auf „normale“ Essgewohnheiten, obwohl der Körper noch 6-8 Wochen auf „Sparflamme“ eingestellt ist, daraus folgt
· Schnelle Gewichtszunahme, Kompensation, Essattacken, daraus folgt
· Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes, unerklärliche Müdigkeit usw.......... usw, usw.
Nur ein ausgeklügeltes Ernährungsprogramm kann den Jo-Jo-Effekt entgegenwirken.
Bei der EPD®-Ernährung bleiben solche Hungerzustände und Unterzuckerungsfolgen aus, weil die Arbeit der Bauchspeicheldrüse gedämpft wird. Gesundes und dauerhaftes Abnehmen ist unser Konzept.
Bei jeder Nahrungsaufnahme wird dem Körper neue Energie zugeführt. Sie ist zur Erhaltung der Lebensvorgänge ebenso notwendig wie das Benzin zum Betreiben des Automotors. Dabei wird die aufgenommene Nahrung im Körper vergleichbar verbrannt wie das Benzin nur nicht mit heißer Flamme. Man nennt diesen Vorgang „stille Verbrennung“, durch die unter anderem die Körperwärme entsteht.
Was nicht mehr verbraucht/ verbrannt werden kann, wird einerseits als Schlackstoff in Stuhlgang, Urin, Schweiß und andererseits auch in der Atemluft ( als Kohlensäure) ausgeschieden. Aber nicht nur wenn Nahrung aufgenommen wird, sondern auch während einer absoluten Hungerperiode finden solche Verbrennungsvorgänge statt. Der Körper verbraucht dann seine eigenen Vorräte, die aus Fett bestehen.
Bei dem EPD®-Ernährungsprogramm wird der Körper zwar in eine dem Hungerzustand ähnliche Situation gebracht. Ihm werden nur so viele lebenswichtige Stoffe zugeführt, dass alle Lebensvorgänge normal weiterlaufen, während der Energieverbrauch sich auf die Verbrennung von überflüssigem Fett beschränkt. Das Ergebnis ist die Körperfettreduktion.
Das EPD® - Reduktionsphase
Welche Beschwerden/ Störungen können mit dem EPD®-Ernährungsprogramm gelindert oder sogar beseitigt werden?
Wie schon eingangs erwähnt, geht mit dem Abbau von Depotfett und dem Einhalten einer energiereduzierten Diät immer eine Entlastung, Entgiftung und Regeneration des Körpers und seiner Organe einher. Dieser von altersher bekannte Effekt vermag viele Beschwerden und Erkrankungen wirksam vorzubeugen, zu lindern, ja oft sogar zu beseitigen. Für Personen mit nachfolgenden aufgeführten Beschwerden/ Leiden ist das EPD®-Ernährungsprogramm immer eine sehr empfehlenswerte, sinnvolle und gesundheitsfördernde Sache:
Übergewicht und seine Folgeerscheinungen
Stoffwechselstörungen
Herz-/ Kreislaufprobleme
Bluthochdruck/ erhöhte Cholesterinwerte
Diabetes mellitus, Hyperinsulinismus, Insulinresistenz
Hypogykämie
Erschöpfungszustände, unerklärliche Müdigkeit ( CFS)
Leistungsdefizite
Gelenk-/ Rücken-/ Skelettprobleme
Gicht/ Rheuma/ Migräne/ Allergien
als Vorbeugung zu o.g. Störungen und zur tiefgreifenden Entgiftung
Als weitere Maßnahme ist vor allem der Abbau von Übergewicht durch gesundes Abnehmen sinnvoll vor oder nach Operationen des Herzens und des Skeletts.
Das trinken Sie während der EPD-Ernährung
Im Laufe des Tages ( innerhalb von 24 Stunden) müssen insgesamt mindestens 2,5 bis 3 Liter kalorienfreie Flüssigkeit getrunken werden. Diese Vorschrift ist so ernst zu nehmen, das die Phase 2 abgebrochen werden muss, wenn zuwenig getrunken wird. Man macht also eine Trinkkur und keine Hunger-Fastenkur.
Männer haben dabei weniger Schwierigkeiten als Frauen, die ein deutlich geringeres Trinkbedürfnis haben. Eine Eigenart, die im weiblichen Erbgut verankert ist.
Deshalb eine Grundregel: Es ist viel leichter, häufig kleine Mengen zu trinken, als viel auf einmal. Trinken Sie also alle halbe bis dreiviertel Stunde jeweils anderthalb bis zwei Tassen einer kalorienfreien Flüssigkeit. Beim Zubettgehen sollten insgesamt vier Liter getrunken sein. Darin enthalten sind auch die Flüssigkeiten, die Sie zusammen mit den EPD®-Getränke- und Suppenpulvern einnehmen.
Was man trinkt: Es wird empfohlen, abwechselnd Tee und Mineralwasser ( ohne Kohlensäure) zu trinken. Jede Art Kräutertee ist geeignet, ob Pfefferminze, Melisse, Malve, Brombeerblätter usw., jedoch keine Abführ- oder Nieren-/ Blasentees oder sonstige Medizinaltees. Verboten sind Instanttees, wenn sie Zucker enthalten. Der Tee soll dünn sein, d.h. man nimmt für einen Liter Wasser höchstens 2 bis 3 Beutel Tee. Die Süßung soll sparsam sein, 4 bis 5 Tabletten Süßstoff auf einen Liter genügen. Dadurch erreichen wir sowohl Aroma als auch in der Süßung einen zarten Geschmack, und man wird nicht so leicht teemüde. Es ist gleichgültig, in welchem Verhältnis man Mineralwasser oder Tee trinkt. Es wird aber empfohlen, keine Früchtearomen und kein Zitronensaft hinzuzugeben, weil die Fruchtsäuren auf die Dauer eine Magenschleimhaut-Reizung verursachen können.
Auch bei Einhaltung der Trinkmengen bleibt noch ein kleiner Rest Stoffwechselschlacken im Körper zurück, die sogenannten „Ketonkörper“. Man kann sie riechen. Die Atemluft und die Haut haben während der Ernährungstherapie einen zarten Geruch nach frischen Äpfeln ( oder nach Aceton, wie Nagellackentferner). Zur Beseitigung dieses Geruchs kann man in den Stundenabständen einige Kümmel- oder Kardamomkörner kauen. Auch etwas frische Petersilie oder frischer Dill schaffen einen duftenden Atem. Der Sondergeruch während der Therapie verschwindet augenblicklich, wenn wieder normal gegessen wird.
Die Ketonkörper sind übrigens die ( sehr erwünschenswerte) Ursache dafür, dass man während der Ernährungstherapie keinen Hunger hat. Der Körper braucht lediglich eine kurze Zeit, um sich auf das Fasten ( also auf den Fettabbau mit Ketonkörperbildung) umzustellen. Im Allgemeinen genügen zwei bis drei Tage. Danach wird keinerlei Hunger mehr empfunden. Halten Sie also diese drei Tage durch, Sie werden durch einen erfreulichen Gewichtssturz überrascht.
Das essen Sie während dem EPD-Ernährungsprogramm
Es wäre außerordentlich aufwendig, exakt nach den Erfordernissen des EPD®-Ernährungs- und Stoffwechselprogramms, eigene kleine Mahlzeiten zusammenzustellen. Aus diesem Grund wurden die EPD®-Produkte entwickelt. Sie sind schmackhaft, einfach in der Zubereitung und enthalten:
alle Mineralsalze und Spurenelemente, die in der üblichen Nahrung vorhanden sein sollten und die der Körper täglich braucht, alle Vitamine: Der Tagesvitaminbedarf wird während der Ernährungstherapie gedeckt, wahrscheinlich sogar vollständiger als bei der Kost, die zu Übergewicht geführt hat, genügend Eiweiß, weil der Körper weder alle benötigten Eiweißformen zu bilden noch zu speichern vermag.
Die EPD®-Produkte sind in verschiedenen Anwendungsformen ( Müsli, Biskuits, Riegel, Suppen, Getränke, Crémes ) und Geschmacksvarianten erhältlich. Alle Geschmacksrichtungen und –Mischungen kann man sowohl in fester als auch in flüssiger, aufgeschäumter, geeister oder bebackener Form verzehren. Auch sie sind, soweit der Geschmack dies zuläst, untereinander misch- und austauschbar.
Nach der EPD-Methode müssen täglich in möglichst kurzen Abständen über den ganzen Tag verteilt die jeweils auf der Packung angegebenen Tagesmengen ( von Müsli, Suppen, Biskuits, Getränken, usw.) mit kaltem oder warmem Wasser angerührt/ zubereitet werden. Dabei ist es in den ersten Tagen absolut notwendig, dass man alle ¾ bis 1 Stunde eine entsprechende Menge vom zubreiteten Pulver mit einer zusätzlichen Tasse Flüssigkeit zu sich nimmt. Auch wenn Sie mehr verzehren ist sicher, dass die Kalorienmenge in jedem Fall weit unter 800- 1000-Kalorien-Diät liegt. Wie hoch der Kalorienwert der von Ihnen verzehrten Spezial-Nahrung tatsächlich liegt, kann anhand der verbrauten Menge und der Angaben auf der Packung errechnet werden.
Nochmals soll eindringlich drauf hingewiesen werden, dass diese kleinen „Mahlzeiten“ unbedingt über den ganzen Tag verteilt gegessen/ getrunken werden müssen. Nur so tritt kein Hungergefühl auf.
Es darf während der Therapiephase auf keinen Fall Zusätzliches gegessen werden, auch kein Obst oder Salat!
Zum Hungergefühl: Natürlich könnte man immer etwas essen, da ja der Magen praktisch leer ist. Aber dieses Verlangen ist – im Gegensatz zum wirklichen Hunger – leicht unterdrückbar, wenn erst der dritte Tag vorbei ist. In dieser Zeit kommt es auch meist zu einem kräftigen, oft überraschend hohem Gewichtsverlust. Nun kommt man erst richtig „in Schwung“ und freut sich über den großen Erfolg. Der Gewichtsverlust am Anfang ist teilweise durch die Verminderung des Darminhaltes und durch Wasserverlust bedingt ( „Entpökelung“ durch Kochsalzausscheidung). Die EPD®-Produkte enthalten weniger Kochsalz ( Natrium) als unsere übliche Kost und entlasten damit schnell von sich aus Herz, Kreislauf und Nieren. Deshalb werden diese Organe durch die hohen Flüssigkeitsmengen nicht belastet, sondern entlastet.
Wer die Vorschriften der EPD-Therapie in den ersten drei Tagen buchstabengetreu einhält, der hat von nun an keine Schwierigkeiten mehr weiterzumachen. Zumal, wenn er an den möglichen Gewichtsverlust denkt:
Männer in 10 Tagen bis 4-5 kg
Frauen in 10 Tagen bis 3-4 kg
Die Gewichtssenkung ist nicht täglich an der Waage ablesbar.
Wenn Fett in der Körperzelle verbraucht/ verbrannt wird, lagert sich zunächst Wasser ein, das eine Zeit braucht, bis es die Zelle wieder verlässt. So zeigt die Waage manchmal sogar eine (scheinbare!!) Gewichtszunahme, die drei bis vier, ja sogar manchmal noch zwei Tage länger anhält. Dieser scheinbaren Gewichtszunahme folgt immer ein starker Gewichtssturz. Man braucht sich also wegen eines Gewichtsstillstandes keinerlei Gedanken zu machen, vorausgesetzt, dass alle Vorschriften buchstabengetreu eingehalten und nichts zusätzliches gegessen wird. Nichts bedeutet ausdrücklich nichts. Auch ein winzig kleines Stückchen Brot oder Knäckebrot ist nicht erlaubt während dieser Phase.
Was sollen Sie noch tun: Während der Therapiephase kann jede Art von Sport, außer Hochleistungsport, ausgeübt werden. Die EPD®-Produkte sind so zusammengesetzt, dass bei einer Tagesmenge von ca. 200 bis 220 g Pulver die volle Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Es ist sehr zu empfehlen, dass Sie auch während der Therapiephase sich möglichst viel bewegen, Gymnastik betreiben ( Rumpf- und Kniebeugen, hüpfen usw.) und wenn möglich schwimmen sie viel und so oft Sie mögen. Achten sei darauf, dass Sie , wenn möglich, zur Arbeit oder zum Einkaufen zu Fuß gehen. Lassen Sie ein oder zwei Busstationen aus, benützen sie vorhandene Treppen, meiden Sie Fahrstühle usw. Auf jeden Fall versuchen Sie bewusst, alle Möglichkeiten im Alltag zu nutzen, nicht nur sich mehr zu bewegen, sondern sich dabei auch richtig anzustrengen.
Anwendungsdauer und Medikamente:
Das EPD®-Ernährungsprogramm kann auch über längere Zeit angewandt werden, so lange, bis das Normal- oder Idealgewicht erreicht ist. Bei Langzeitanwendungen oder bei auftretenden Beschwerden ist, wie bei jeder anderen Diät auch, ärztliche Betreuung empfohlen. Auch wenn Begleiterscheinungen bestehen, kann eine Senkung des Übergewichtes ( unter ärztlicher Aufsicht) ratsam, sinnvoll und heilsam sein.
Übergewichtige Zuckerkranke, die Tabletten gegen die Zuckerkrankheit nehmen, müssen das EPD-Ernährungsprogramm ungedingt unter ärztlicher Aufsicht und in der Regel nach wenigen Tagen ohne diese Medikamente durchführen. Übergewichtige insulinbedürftige Zuckerkranke müssen diese Therapie in einer Kurklinik/ Kurhaus durchführen.
Für alle anderen gilt: Wenn Sie bisher von Ihrem Arzt Medikamente verschrieben bekamen, z.B. gegen hohen Blutdruck, oder Tabletten, die Wasser aus dem Körper treiben, konsultieren Sie vor Beginn der Therapie auf jeden Fall Ihren Arzt oder eine Fachperson. Lassen Sie sich beraten. Setzten Sie auf keinen Fall vom Arzt verordnete Medikamente einfach selber ab.
Der großen Wichtigkeit wegen nochmals zusammengefasst:
Durch stark reduzierte Kalorienzufuhr zwingen wir den Körper, sein Fett abzubauen und im Stoffwechsel so zu verbrauchen, als wäre eine Hungersnot. Die Schlackstoffe, die bei der stillen Fettverbrennung entstehen, müssen durch große Trinkmengen kalorienfreier Getränke ausgespült werden. Der im Blut noch verbleibende Rest von Schlackstoffen ( Ketone) bremst in wünschenswerter Weise das Hungergefühlt. Mineralsalze, Spurenelemente und Vitamine, wie sie mit normaler Kost gegessen würden, sind vollständig in den EPD®-Produkten enthalten. Außerdem wird gerade so viel Eiweiß verabreicht, wie der Körper durch täglichen Abbau verbraucht. Das ist notwendig, weil kein Einweiß gespeichert werden kann, und weil jeder Eiweißverlust augenblicklich ersetzt werden muss.
Wissenschaftlich ausgedrückt: Wir machen eine eiweißbilanzierte, mineral- und vitaminsubstituierte Gewichtsreduktion.
Wir machen eine Ernährungs- und Stoffwechseltherapie und keine Diät!!
Die EPD® - Stabilisierungsphase
Im vorangegangenen Kapitel wurde erklärt, wie mit der Methode der EPD-Ernährungstherapie besseres Wohlbefinden erreicht werden kann und wie das Körpergewicht rasch, gesund, bei normaler Leistungsfähigkeit und ohne Hungergefühl gesenkt werden kann.
Dies geschieht durch die Vortäuschung einer Hungersnot. Der Körper erhält nur die lebensnotwendigen Mengen an Eiweiß, Vitaminen, Mineralsalzen und Spurenelementen, damit er in der Lage ist, ohne Auftreten von Mangelerscheinungen seinen erhöhten Energievorrat, also sein Fett, einzusetzen. Dadurch nimmt er gesund und ohne Mangelerscheinungen zügig ab und optimiert den Stoffwechsel.
Dabei entstehende Schlackstoffe werden durch die große tägliche Flüssigkeitsmenge ausgeschwemmt. Herz, Kreislauf und Nieren werden durch den geringen Anteil an Kochsalz in den EPD-Produkten zusätzlich entlastet. Die Bauchspeicheldrüse wird entaktiviert. Der Hunger ist nach der Therapie nicht nur leichter unterdrückbar, man hat auch tatsächlich weniger Hunger. Wenn das Gewicht gesenkt ist, gilt es aber, das Erreichte zu erhalten. Auch dafür wurde ein besonderes Programm entwickelt. Wir möchten Ihnen and dieser Stelle die wichtigsten Grundregeln und einige Tipps weitergeben.
Wichtige Regeln:
Das EPD-Ernährungsprogramm als Stabilisation.
Das EPD-Ernährungsprogramm kann auch nach der Phase 2 ( Therapiephase) also Sofortkorrektur eingesetzt werden. Sei es nun weiterhin im Stundenrhythmus für 1 bis 2 Tage pro Woche oder auch um Zwischen- oder Hauptmahlzeiten zu ersetzen. Für Hauptmahlzeiten werden jeweils 3 – 4 Portionen (ML) gerechnet.
Sich Zeit nehmen zum Essen.
Die Mahlzeit soll lange dauern. Beim Essen soll gut gekaut werden. Je langsamer wir essen, um je besser wir kauen, desto mehr Zucker kann aus der Nahrung ins Blut übergehen und mit der allmählichen Erhöhung des Blutzuckers den Hunger stillen. Hastige Esser haben den Magen schon voll, und der Blutzucker ist trotzdem noch nicht gestiegen. Also haben sie noch Hunger, obwohl sie kalorisch längst satt sein müssten. Die Folge davon ist, dass sie weiteressen. Das kann durch langsames Essen vermieden werden.
Nicht zu selten essen.
Der Blutzuckerspiegel soll ja auch nach der Therapiephase möglichst gleichförmig, d.h. ohne Schwankungen bleiben, damit die Bauchspeicheldrüse nicht durch einen plötzlichen erhöhten Blutzucker Stoß- oder Spitzenbelastungen ausgesetzt wird. Dadurch würde im Nachhinein Hunger, evtl. sogar Heißhunger verursacht. Das bedeutet: Häufig am Tag gleich große Kalorienmengen zu sich nehmen, mindestens sechs Mahlzeiten täglich halten. Der Zeitplan dieser Mahlzeiten muss besonders zu Anfang sehr genau eingehalten werden.
Entschärfung nährwertdichter, kohlenhydratkonzentrierter Mahlzeiten.
Ca. 10 bis 20 Minuten vor den Mahlzeiten soll ½ Teelöffel Guargranulat eingenommen werden. Dadurch wird die Aufnahme der Kohlenhydrate ins Blut deutlich verzögert. Die Mahlzeit „hält“ länger hin, Heißhungergefühle werden vermindert, die Bauchspeicheldrüse nicht überbeansprucht. Ausgelassene Mahlzeiten dürfen nicht nachgeholt werden.
Man darf also nicht bei der nächsten Mahlzeit das Doppelte essen, weil man zur rechten Zeit eine Mahlzeit übersprungen hat.
Kein üppiges Frühstück.
Die Bauchspeicheldrüse wird durch reichliches Essen am Morgen für den ganzen Tag aktiviert, und der Hunger ist damit vorprogrammiert. Nicht frühstücken wie ein König! Auch nicht wie ein Bürger zu Mittag essen. Das Abendessen allerdings könnte dem eines Bettlers gleichen.
Die letzte Mahlzeit am Abend soll sparsam sein.
Das heißt nicht, dass man hungrig zu Bett gehen soll. Man sollte aber noch einen Bissen essen können, auf den man jedoch verzichtet. Nur dann wird man am nächsten Morgen ohne Hunger aufwachen.
Nährstofflücken müssen gedeckt werden.
Mit geeigneten Nahrungsergänzungspräparaten ( Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Fettsäuren usw.) sollen sogenannte Nährstofflücken gedeckt werden. Dies ist besonders für ältere Personen, Diabetiker, Raucher, Sportler, Stoffwechselkranke und bei größerem Genuss von Kaffee und Alkohol zu empfehlen. Dabei ist auf die Qualität und die Zusammensetzung der Präparate zu achten. Viele Multivitamin- und Multimineralstoffpräparate sind nicht optimal zusammengesetzt und deshalb nicht geeignet.
Um den Übergang von EPD®-Ernährungsprogramm zur Normalkost besonders zu erleichtern, wurde eine Methode entwickelt, wie man sich selbst vor dem Essen den „Appetit verderben“ kann. Denn alle Arten medikamentöser Appetitbremser lehnen wir grundsätzlich ab. Dabei ist es völlig gleichgültig, welchen Wirkungsmechanismus sie haben.
Der Quarktrick
Jeder hat schon erlebt, wie nach einer kleinen Vorspeise und anschließender Pause bis zum Hauptgang der große Hunger schwindet. Man kann das leicht nachahmen, wenn man eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit eine kalorienarme, nur langsam verdauliche „Vorspeise“ isst. Eine besonders geeignete Vorspeise, sich selbst den Appetit zu verderben, ist Magerquark. Er besteht vorwiegend aus einem wertvollen Eiweiß, das sich durch langsame Verdaulichkeit als Magenfüller besonders eignet. Außerdem ist Magerquark preiswert.
Jeweils ca. 40 g Quark (1 ½ bis 2 Esslöffel) sollen 20 bis 30 Minuten vor der Mahlzeit gegessen werden. Um die Magenfüllung noch zu verstärken, trink man jedes Mal mindestens 1 ½ bis 2 Tassen Tee oder Mineralwasser und nimmt ½ Teelöffel granuliertes Guarkernmehl (HP-100) dazu. So wird der Magen reichlich gefüllt. Wenn man dann 20 bis 30 Minuten später seine Mahlzeit beginnt, ist man bereist vorgesättigt. Wer regelmässig den Quarktrick anwendet, kann mühelos weniger essen. Damit erlernt man das „vernüftige Essen“ besonders leicht.
Ballaststoffe
Sie verdienen bei allen Ernährungsüberlegungen besondere Beachtung. Alle Teile einer Pflanze bestehen aus winzigen kleinen Zellen. Sie stellen ein Wabenwerk von unvorstellbarer Feinheit dar. Die einzelne Zelle ist wie ein Zimmer, in dem die Lebensvorgänge der Pflanze ablaufen. Da die Zellwände auch als Stütze dienen, bestehen sie – anders als die Zellen bei Tier und Mensch – aus den holzig-faserigen Stoff der Zellulose, den Hemizellulosen und dem Holzstoff Lignin. Da der Mensch vom Inhalt der Zellen leben muss, die Zellwand für ihn aber nicht oder schwer verdaulich ist, muss die Zelle vor dem Verzehr geöffnet werden. Das könnte durch besonders intensives Kauen oder im Mixer geschehen. Meistens geschieht es aber durch Kochen. Der Wasserdampf sprengt die Zellen auf, und der Inhalt wird für die Ernährung frei.
Bis vor kurzer Zeit hat man diese unverdaulichen Zellwandsubstanzen für störende, höchst überflüssige Begleiter in der pflanzlichen Nahrung gehalten, die – da selbst unverdaulich – die Verdauung nur belasten würden. Man hat ihnen deshalb den Namen „Ballaststoffe“ gegeben. Ganze Industrien und viele Pflanzenzüchter beschäftigen sich damit, die menschliche Nahrung von diesem Ballast zu befreien. Z.B. werden in der Müllerei die Randschichten und der Keim des Weizenkorns vom Mehlkern getrennt. Letzterer wird zum Mehl, die Randschichten werden zum „Abfallprodukt“ Kleie. Verwertet wird vom Getreidekorn als „feinstes Auszugsmehl“, also nur der reine Mehlkörper, der vitamin-, eiweiß- und fettfrei gemacht worden ist. In der Vorstellung vom nutzlosen und meist überflüssigen Ballast ist in den letzten Jahren ein Wandel eingetreten. Heute wissen wir, daß die Ballaststoffe wertvolle Inhaltsstoffe (Vitamine, Eiweiße, Mineralien und Spurenelemente) enthalten, und dass sei keineswegs so unverdaulich sind wie ursprünglich angenommen. Sie haben sogar für die Verdauung eine besonders große Bedeutung. Sie wirken durch mechanischen Reiz auf die Darmwand, und ihr Aufquellen regt die Darmbewegung an. So fördern sie den Stuhlgang, und außerdem binden sie an ihrer Oberfläche Stoffwechselschlacken zur Ausscheidung im Stuhlgang. Man kann ihnen geradezu eine Entgiftungsfunktion zusprechen.
Leider ist es aber sehr schwierig, sich ballaststoffreich zu ernähren. Schuld daran ist nicht nur die moderne industrielle Aufbereitung und Haltbarmachung unserer Lebensmittel, sondern auch die moderne Pflanzenzucht, die ohne ausdrückliche Absicht unsere Ernährung ballaststoffarm macht. Sie züchtet wünschenswerte Einzeleigenschaften, zum Beispiel Stärkereichtum beim Getreide auf Kosten anderer Inhaltsstoffe, wie Eiweiß, Vitamine und Ballaststoffe. Es ist deshalb wichtig und unumgänglich, Ballaststoffe anderer Herkunft in gereinigter Form der Nahrung wieder zuzusetzen.
Weizenspeisekleie ist die Umhüllung des Weizenkorns und der am häufigsten angebotene Ballaststoff. Sie enthält hauptsächlich die Randschichten des Weizenkorns. Außer den Ballaststoffen enthält Kleie noch Eiweiß, Zucker, Vitamine, Mineralsalze und Spurenelemente, von denen das Zink und Selen besonders wichtig ist. Die Kleie ist nahezu geschmacksneutral. Da das Weizenkorn während des Wachstums auf dem Feld durch den Regen und Wind auf seiner Oberfläche verunreinigt wird, müssen die Weizenkörner vor dem Mahlen gereinigt werden. Die Klee wird aus dem gleichen Grunde wegen etwaigen Pilzbefalls vor dem Genuss auch noch erhitzt. Dadurch wird ihre Quellfähigkeit vermindert, und ein Teil der Vitamine wird dabei zerstört.
Leider liegt es auch in der Natur der Weizenpflanze, dass sie im Gegensatz zu Roggen in allen Teilen das schädliche Cadmium aus dem Boden anreichert. Dadurch ist der Cadmiumgehalt des Weizens besonders hoch. Wir empfehlen deshalb auf andere Ballaststoffe auszuweichen.
Sojaspeisekleie ist die Umhüllung der Sojabohne. Sie enthält wie die Weizenkleie in ihren Randschichen wertvolle Inhaltsstoffe. Die Möglichkeit einer Pilzverunreinigung ist durch leichtes Rösten behoben. Es verleiht der Sojakleie zusätzlich einen angenehmen, nussigen Geschmack. Sie wird wie Weizenkleie verwendet, hat ihr gegenüber aber deutliche Vorzüge. Zunächst schmeckt sie besser und verstärkt nahezu jeden natürlichen Geschmack. Der Ballaststoffgehalt ist fast doppelt so hoch wie derjenige der Weizenkleie. Sojakleie hat zwar etwas weniger Eiweiß, aber wie bei der Sojabohne ist dieses für den Menschen vollwertiger. ( Weizeneiweiß enthält z.B. weniger Lysin als Sojaeiweiß.) Verwertbaren Zucker, der im Stoffwechsel Insulin benötigt und damit die Bauchspeicheldrüse anregt, enthält die Sojakleie praktisch nicht, und ihr Kaloriengehalt ist bedeutend niedriger als der Kaloriengehalt der Weizenkleie.
Guar: Viele Pflanzen enthalten außer den faserhaltigen Ballaststoffen Quellstoffe. Wie der Name sagt, quellen sie durch Wasseraufnahme und sind so in der Lage, den Flüssigkeitshaushalt der Pflanze zu steuern. Quellstoffe werden industriell aus vielen Pflanzen und Früchte isoliert, um im Haushalt oder in der Industrie zum Andicken von Speisen, Getränke, Saucen, Fruchtsäften, Puddings, Joghurt, Eis usw. verwendet zu werden. Sie verleihen eine sahnig-cremige Beschaffenheit.
Von allen Quellstoffen ist das Mehl der Guarbohne – lebensmitteltechnisch in großem Umfang verwendet – auch medizinisch von ganz besonderem Interesse. Die Guarbohne wächst als ein subtropisches Gewächs in Indien, Pakistan und Texas. Unreif ist sie ein wertvolles Futtermittel. Aus der reifen Bohne wird ein Mehl gewonnen, das sich durch seine außerordentlich hohe Wasseraufnahmefähigkeit, also starke Quellfähigkeit, ausgezeichnet.
Von allen anderen Quellstoffen, die ähnliche Eigenschaften besitzen, unterscheidet sich aber das Guarmehl durch sein Verhalten im Stoffwechsel. Es ist wie Zellulose unverdaulich. Dabei ist es geschmacksneutral, in kaltem wie in warmem Wasser löslich und vom Säurewert seiner Umgebung fast unabhängig. Es ist mit allen Lebensmitteln mischbar, und je nach Zusatzmenge macht es sahnig-cremig, oder es dickt an.
Durch ein neues Verfahren konnte jetzt sogar ein Guargranulat entwickelt werden, das problemlos direkt eingenommen werden kann. Da seine Quellfähigkeit im Darm erhalten bleibt, macht es den Darminhalt breiig, gleitfähig und voluminös und fördert so den Stuhlgang auf natürliche Weise. Es vermag auch wie die Zellulose an seiner Oberfläche Stoffwechselprodukte zu binden und mit dem Stuhlgang auszuscheiden. Damit hat Guar eine entgiftende Funktion.
Die ganz entscheidende Eigenschaft des Guarkernmehl ist aber sein Verhalten gegenüber dem Zucker. Guarkernmehl löst sich in Wasser unter Bildung einer gelartigen Masse auf. Diese überzieht die Darmwand und alle einzelnen Bestandteile des Speisebreies mit einem hauchzarten Film wie mit einem dünnen Häutchen. Und dieses feinste „Häutchen“ verzögert den Transport des Zuckers aus dem Darm ins Blut. Damit wird der Übergang von Zucker aus dem Speisebrei in das Blut durch die Darmwand hindurch deutlich verlangsamt. Es tritt zwar aller Zucker aus dem Speisebrei ins Blut über, aber so als ob wir unsere Mahlzeiten in ganz kleinen Häppchen über den Tag verteilt einnehmen würde.
Enthält der Speisebrei im Darm genügend Ballast- und Quellstoffe, so wird die Wirkung wechselseitig verstärkt. Sie entspricht dann dem Verdauungsvorgang und den Stoffwechselbedingungen bei natürlicher ballastreicher Nahrung. Dadurch können größere Blutzuckerschwankungen vermieden werden. Die
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